Finanzlage und Handlungsfähigkeit der Kommunen in NRW
die finanzielle Lage der Kommunen in NRW hat einen historischen Tiefpunkt erreicht. Während landesweit über strukturelle Unterfinanzierung debattiert wird, zeigt der aktuelle Haushaltsplan-Entwurf der Stadt Leichlingen für 2026 die dramatischen Auswirkungen vor Ort in aller Deutlichkeit.
Ich habe die aktuelle Finanzlage und die besorgniserregende Verschuldungsspirale unserer Stadt in einer detaillierten Analyse aufgearbeitet. Die Ergebnisse zeigen: Leichlingen steht vor einer „Herkulesaufgabe“, die unsere kommunale Selbstverwaltung existentiell bedroht.
Die Kernpunkte meiner Ausarbeitung:
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Eigenkapitalverzehr: Ein Drittel des städtischen Vermögens wird bis 2029 voraussichtlich zur Deckung laufender Kosten aufgezehrt sein.
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Investitionsstau vs. Pflichtaufgaben: Großprojekte wie das Schulzentrum und das Rathaus (ca. 200 Mio. Euro) binden die Handlungsfähigkeit auf Jahrzehnte bei nur minimaler Förderquote.
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Steuerspirale: Massive Erhöhungen der Grundsteuer B (auf 895 v.H.) und Gewerbesteuer sind bittere Notwendigkeit, um die formelle Haushaltssicherung knapp zu vermeiden.
Die beigefügte Analyse spiegelt wider, wie die Erosion der kommunalen Finanzkraft in NRW unmittelbar in Leichlingen durchschlägt. Gerne stehe ich Ihnen für ein Gespräch oder weitere Erläuterungen zu diesen Daten zur Verfügung. Eine Presseerklärung lege ich Ihnen ebenso bei, Grafiken können gerne bereitgestellt werden.